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Medizinstudium Münster medicampus: Aktueller Standpunkt

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Inhalt: Festlegung der Prüfungsfragen pro Fach

 

In der Vergangenheit wurde die Anzahl der Prüfungsfragen pro Fach ausschließlich durch die Anzahl der zu dem Fach korrespondierenden Unterrichtsstunden festgelegt. Während dies in der „Geburtsphase“ des modularisierten Reformstudienganges als ein probates Mittel zur Justierung des Studienplanes angesehen werden konnte, stand diese Verknüpfung von Präsenzunterricht und Fragenitems einer akademischen Entwicklung des Curriculums zunehmend im Wege.

Darüber hinaus führte die sich stetig ändernde Prüfungsfragenanzahl zu einer verminderten Planungssicherheit und trug zu einer allgemeinen Verunsicherung der Studierenden bei.

Ziel der nun avisierten Maßnahme ist eine verbindliche Anzahl an Prüfungsfragen pro Fach, die sich nicht mehr von Semester zu Semester verändern soll.

Die Verteilung dieser Prüfungsitems auf die einzelnen Fachdisziplinen orientiert sich dabei an der Gewichtung des Faches im Gesamtkanon aller Leistungsnachweise gemäß §27 ÄAppO. Da sich aus der Approbationsordnung weder unmittelbar, noch mittelbar Angaben hinsichtlich der Gewichtung einzelner Leistungsnachweise herleiten lassen, wurde zu diesem Zweck die Verteilung der Fragenanzahlen im 1. und 2. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach altem Recht (M1 & M2) des Institutes für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) herangezogen.

Nach Korrektur und Ergänzung der nach damaligem Recht anders oder noch nicht vorgesehenen Leistungsnachweise konnte eine prozentuale Skalierung der vorzusehenden Lehrinhalte pro Leistungsnachweis erstellt werden.

Eine pauschale Erhöhung der Fragenanzahl im Gesamtcurriculum hätte jedoch immer noch keine reliable Testung der kleineren Fächer erwarten lassen. In einem solchen pauschalen Ansatz wären kleinere Fächer weiterhin unterhalb der Reliabilitätsgrenze verblieben, während bereits mittelgroße Fächer den Rahmen jeder vertretbaren Prüfung gesprengt hätten. Aus diesem Grund wurde ein Algorithmus entwickelt, der eine dezente Spreizung der Fragenanzahlerhöhung je nach Größe des jeweiligen Faches vorsieht.

Dem entsprechend wurde die Fragenanzahl kleinerer Fächer geringfügig höher gesteigert, als die Anzahl der größeren Fächer. Dies führt auch die kleineren Disziplinen in den Reliabilitätsbereich, ohne dass das Verhältnis großer zu kleineren Fächern auf den Kopf gestellt worden wäre.

Die Anzahl an Prüfungsfragen pro Fach können Sie hier einsehen.

Als Konsequenz aus dem oben Gesagten hat der Fachbereichsrat für jeden Leistungsnachweis eine fixe Anzahl an Prüfungsfragen pro Fach festgelegt, die eine reliable Prüfung sämtlicher Fächer bei einer vertretbaren Größe der Gesamtprüfung erlauben soll. Durch die damit verbundene Erhöhung der Prüfungsfragenanzahl ist jedoch das Modell der singulären Semesterabschlussklausur pro Halbjahr nicht mehr aufrechtzuhalten. Daher wird es künftig pro Semesterabschlussklausur 2 Termine, jeweils einen am Nachmittag und einen am Vormittag des darauffolgenden Tages, geben.

Dieser zusätzliche Termin ist der einzige tatsächliche „Nachteil“ der neuen Regelung, der aber durch die o.g. positiven Effekte sicherlich mehr als wettgemacht wird. Da versucht wurde, die zusammengehörigen Fragen der Fächer und Module möglichst auch in einem Teil der nun zweigeteilten Klausuren zusammenzufassen, können diese beide Teile u.U. unterschiedlich lang sein.

Für nähere Informationen darüber, wie dieses Verfahren ohne Nachteile für die fächerübergreifenden Leistungsnachweise eingeführt werden soll, klicken Sie bitte hier.

 

 

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