Medizinstudium Münster medicampus

 
 
 
 
 

Medizinstudium Münster medicampus: Aktueller Standpunkt

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Inhalt: Ausgangssituation

 

Mit der Einführung der neuen Approbationsordnung im Jahr 2002 und durch die damit verbundene Re-Strukturierung der Ärztlichen Prüfung kam den Medizinischen Fakultäten eine erheblich gestiegene Bedeutung bei der Leistungserfassung und -bemessung im Studiengang der Medizin zu. Plötzlich musste jeder Leistungsnachweis benotet werden. (Dies war unter der alten Approbationsordnung nicht vorgesehen). Zur Sicherstellung der höchstmöglichen Prüfungsvalidität und -reliabilität wurde an unserer Fakultät hierzu der Weg zentral organisierter Multiple-Choice-Klausuren gewählt.

Kernelemente des Konzeptes waren die Abbildung des modularen Curriculums in der Prüfungssystematik, als auch die Gewährleistung eines adäquaten Qualitätsmanagements. Darüber hinaus wurden die Semesterabschlussklausuren ganz gezielt als ein Trainingsinstrument für das so genannte „Hammer“-Examen konzipiert. Den Erfolg zumindest des letztgenannten Ansatzes wird immer wieder von den frisch gebackenen Absolventen bestätigt.

Seit Einführung der Semesterabschlussklausuren konnte die Prüfungsorganisation und ‑durchführung, aber auch die biometrische Auswertung durch verschiedene Maßnahmen, wie z.B. die konsequente Fortentwicklung der fakultätseigenen Prüfungssoftware und die Professionalisierung des Prüfungsmanagements, deutlich verbessert werden.

Dies konnte bereits in der Vergangenheit insbesondere bei der Einsicht in die ausführliche Fragenstatistik, als auch bei der Anwendung der so genannten Ankerklausel (=Absenkung der Bestehensgrenzen) nachvollzogen werden.Dabei dienten die getroffenen Maßnahmen immer nur auf der Sicherstellung einer fairen, transparenten und verlässlichen Prüfung.

Aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen konnten sich diese Bemühungen allerdings immer nur auf die Steigerung der Testgüte eines einzelnen Frageitems auswirken. Mit der Festlegung auf nur eine Semesterabschlussklausur pro Halbjahr war mit 180 Prüfungsfragen der maximal erreichbare Umfang der Klausuren erreicht. Damit wurden bereits 20 Fragen mehr pro Klausur abgefragt, als dies in einem der Staatsexamen an einem einzelnen Tag der Fall ist.

Dennoch mussten diese 180 Prüfungsfragen pro Semester auf 34 Leistungsnachweise verteilt werden. Daraus resultierte für eine nicht unerhebliche Anzahl an (wichtigen, klinischen) Fächern eine maximale Fragenanzahl von gerade einmal 12, 14 oder 15 Prüfungsfragen. Mit dieser geringen Anzahl an Fragen ist jedoch keine „reliable“, d.h. keine zuverlässige Prüfung gestaltbar.

Was bedeutet nun eine eingeschränkte Reliabilität?

 

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