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Medizinstudium Münster medicampus: Aktueller Standpunkt

CampusSARS CoV-2 > Änderungsverordnung

Inhalt: Änderungsverordnung

Verordnung zur Abweichung von der Approbationsordnung für Ärzte

bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite

Auf der Basis einer Verordnungsermächtigung durch das "Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" (Kabinett: 23.03.2020, Bundestag: 25.03.2020, Bundesrat: 27.03.2020) hat der Bundesgesundheitsminister am 30.03.2020) eine Änderung der Approbationsordnung vorgelegt.

Den Original-Gesetzestext können Sie hier nachlesen. 

Nachfolgend finden Sie eine inhaltliche Zusammenfassung auf die wesentlichen Punkte (ohne Anspruch auf juristische Detailtreue!):

§ 1      Zweck der Verordnung ist, „dass den Studierenden infolge ihrer Mitwirkung in der  Gesundheitsversorgung […] keine Nachteile für den Studienfortschritt entstehen.

 

§ 2      (1) Gestattet den theoretischen Unterricht in digitalen Lehrformaten abzuhalten.

           (2) Gestattet praktische Übungen an Simulationspatient*innen, Simulatoren, Modellen oder auch an Medien abzuhalten, ggf. auch in digitalen Lehrformaten.

 

§ 3      Gestattet die Anerkennung von Krankenpflegediensten während der Vorlesungszeit, wenn der Lehrbetrieb eingestellt ist.

 

§ 4      Gestattet die Anerkennung von Famulaturen während der Vorlesungszeit, wenn der Lehrbetrieb eingestellt ist.

 

§ 5      (1) Regelt die grundsätzliche Verschiebung des Zweiten Abschnittes der Ärztlichen Prüfung (M2) HINTER das vorgezogene Praktische Jahr (vPJ)

           (2) Demnach beginnt das vPJ im April, umfasst 3 Tertiale á 15 (statt 16) Wochen in den Fächern Chirurgie, Innere und einem Wahlfach. Die Universität kann die Tertial-Zeiten auf mindestens 10 Wochen, sowie einen reduzierten Fächer-Kanon für das Wahlfaches festlegen, soweit für dies erforderlich sein sollte.

           (3) Die o.g. Regelungen gelten nicht für Studierende, die am 28.03.2020 bereits im PJ waren.

 

§ 6      (1) Fehlzeiten aufgrund einer Quarantäne oder Isolation (behördlich angeordnet) gelten nicht als Fehltage und müssen daher nicht nachgeholt werden.

           (2) Darüber hinaus kann das LPA Fehlzeiten aufgrund von Covid-19 (z.B. bei Erkrankung) als zusätzliche Fehltage anerkennen.

 

§ 7      (1), (2), (3) Regeln die formale Reihenfolge von vPJ, M2 und M3, sowie die Mindestzulassungskriterien

           (4) Hebelt die Paragraphen § 5 und § 7 (1,2,3) weitgehend aus und gestattet es den Bundesländern abweichend von der hier geregelten Verschiebung des Examens auch an der regulären Durchführung festzuhalten. In diesem Fall haben die Studierenden M2 und PJ vollständig nach alter Ordnung abzulegen.

 

§ 8      Erweitert für den Prüfungsgegenstand für das verschobene M2, sowie das dann zeitgleich stattfindende „normale“ M2 im Frühjahr 2021 um die berufspraktischen Anforderungen und Krankheitsbilder im Zusammenhang mit SARS CoV-2.

 

§ 9      (1) Gestattet die Verkleinerung der sonst vier Prüfer umfassenden Prüfungskommission im Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (M3) auf drei Prüfer, ohne allerdings auch den Anspruch auf die Prüfungsfächer zu kürzen.

           (2) Kürzt M3 von zwei Tagen auf einen Tag. Patientenuntersuchung, dann 45 bis 60 Minuten Prüfung / Prüfling, ggf. am Modell oder Simulator, statt am Echtpatienten.

 

§ 10    (1) Reget die Zulassung zum verschobenen M2

           (2) Regelt die Zulassung zum M3 bei verschobenen M2

 

 

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