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Ideen statt Gebühren: Medizinische Fakultät schickt ihre Studierenden auf „StipVisite“

Noch im Juli Startschuss für Kombination aus Stipendienprogramm und Ideenwettbewerb - Ermöglicht durch Förderung von privater Stiftung

Seit dem Frühjahr ist es beschlossene Sache: Mit Beginn des kommenden Semesters wird auch die Universität Münster Studienbeiträge verlangen. Zehn angehende Mediziner brauchen allerdings erst ein Jahr später in die Tasche zu greifen: Passend zur Einführung der Studiengebühren startet die Medizinische Fakultät am Montag [16.07.] ihr Stipendienprogramm „StipVisite“, mit dem sich die ungeliebte Pflichtabgabe sparen lässt. Erwartete Gegenleistung: gute Ideen.

 „Stip­Visite ist weder an herausragende Studienleistungen noch an soziale Komponenten geknüpft“, erläutert der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Volker Arolt. Für beide Bereiche gebe es bereits spezielle Förderangebote und Kredite. StipVisite solle in erster Linie Engagement fördern und den besonders Engagierten zugute kommen, weshalb das Stipendienprogramm an einen Ideenwettbewerb gekoppelt sei, so der Psychiater. 

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Das Konzept der Auslobung: Die Studierenden sollen die Rahmenbedingungen ihres Studiums, beispielsweise das Lehrangebot, unter die Lupe nehmen, quasi auf Visite im eigenen Studienumfeld gehen – daher der Name des Programms. Dabei entdeckte Verbesserungsmöglichkeiten sollen sie als Vorschlag beim Dekanant einreichen. Auf thematische Einschränkungen haben die Initiatoren bewusst verzichtet. Teilnehmen können alle rund 3.000 Studierenden der Human- und Zahnmedizin in Münster, gleich ob „Ersti“ oder Promovend kurz vor der Abschlussprüfung. Eine Kommission aus Vertretern der Fakultätsleitung, der beiden Fachschaften und der Rolf-Dierichs-Stiftung bewertet die Einsendungen und wählt daraus die zehn besten aus. Deren Urhebern werden dann die Studiengebühren für ein Jahr erstattet. 

Der Wettbewerb ist als dauerhafte, jährlich wiederholte Einrichtung geplant. „Wir sehen StipVisite als wichtigen Baustein für Qualitätsmanagement und -ver­bes­­serung in der Lehre. Zudem sind es insbesondere solche Innovationen, mit denen wir uns von anderen Hochschulen abheben können“, freut sich Studiendekan Dr. Bernhard Marschall über das neue Angebot. Ermöglicht wird dieses durch das Engagement einer privaten Stiftung: Prof. Rolf Dierichs war von 1979 bis 2000 selbst als Anatom an der Medizinischen Fakultät tätig. Mit der nach ihm benannten Stiftung fördert er seitdem Aktivitäten die Forschung und Lehre an seiner früheren Wirkungsstätte. „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass Münster seinen Spitzenplatz als Medizinstandort behält und ausbaut“, sagt der 67-jährige Emeriti.

 

Freuen sich auf innovative Verbesserungsvorschläge zum Medizinstudium: Stiftungsgründer und Stip-Visite-Förderer Prof. Rolf Dierichs, Fachschaftsvertreter Peter Brinkrolf und Dekan Prof. Volker Arolt vor dem Lehrgebäude am Universitätsklinikum Münster (v.l.n.r.)
 

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