Medizinstudium Münster medicampus

 
 
 
 
 

Medizinstudium Münster medicampus: Aktueller Standpunkt

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Inhalt: Fallerstellung

Die Nutzung der Limette ist in verschiedenen Modi möglich. Dabei werden grundsätzlich Teaching-Ansätze von denen eines kompetenz-basierten Assessments unterschieden. Zu Beginn beider Herangehensweisen steht die Entwicklung von sechs typischen Kasuistiken mit hierzu korrespondierenden Aufgaben durch die verantwortliche Lehrkraft des zu unterrichtenden Fachgebietes. Diese Fälle beruhen allesamt auf echten erfolgskritischen Patientenfällen, die von den kooperierenden Fachdisziplinen eingebracht werden. Sie starten zumeist mit einer unklaren Ausgangssituation in der verschiedene Handlungsalternativen als beobachtbares Verhalten - basierend auf den vorher im Curriculum erlernten Kenntnissen und Fertigkeiten - angewendet werden können. Die Erfassung solcher erfolgskritischer Settings wird in der Psychologie und nun auch für die Limette über die Critical Incident Technique (kurz: CIT) in Interviewtechnik herausgearbeitet.

Die etablierten Entscheidungssituationen sind alle hochgradig alltagstauglich und erlauben einen Ausblick auf das spätere Handeln der/des Kandidat(in) im Rahmen späterer Praktikumseinsätze in realen Kliniken, Praxen und Ambulanzen.

Dargestellt werden diese Fälle durch kontext-abhängige Verfahren der Simulation, wie z.B. unter Zuhilfenahme von Standardisierten (Schauspieler-) Patienten (SPs), E-Learning-Fällen, digitaler Patientenakten, Audio- und Video-Konserven, Phantome oder einfach durch Gegenstände des ärztlichen Alltags (z.B. Bed-Side-Tests, Infusionsmaterial, o.ä.).

Da viele der zu prüfenden Kernkompetenzen auch den direkten Umgang mit dem Patienten erfordern, kommen zu einem hohen Anteil die speziell trainierten Simulationspatienten in Form von SPs zum Einsatz. Eine mit viel Aufwand, Engagement und theaterpädagogischer Profession forcierte Standardisierung des rollenkonformen Schauspiels garantiert allen Studierenden absolut identische Rahmenbedingungen für ihre Intervention.

Dabei wird die hohe Realitätsnähe nicht nur durch das Schauspiel der Simulationspatienten auf einem hohen Niveau sichergestellt, sondern auch durch Nutzung modernster Spezialeffekte, wie z.B. von dreidimensionalen Haut-Tattoos (Moulagen). Diese neuartigen Techniken erlauben z.B. die Nachbildungen von Hautveränderungen (Neurodermitis, Hautpilz etc.) von bisher unerreichter Qualität, so dass eine klinische Entscheidungsfindung auf höchstem Niveau erprobt werden kann.

Durch das hohe Ausmaß der Standardisierung bei der Darstellung der Patientenfälle ist Verlass darauf, dass die Unterschiede im Studierendenverhalten auf die interindividuellen Kompetenzen des Studierenden zurückzuführen sind.

-        - siehe auch Standardisierte Simulationspatienten

 

 

 

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